Politik mal da erleben, wo sie gemacht wird

Die Klassen 9a, 9b und 10 zu Besuch im Deutschen Bundestag

Am Freitag, dem 27.02.2026, waren wir auf Einladung unseres Wahlkreisabgeordneten David Gregosz, CDU, in Berlin im Bundestag. Zu ungewohnt früher Stunde machten wir uns auf den Weg in die Bundeshauptstadt.

Unsere erste Station – Gelegenheit für ein Erinnerungsfoto, zum Staunen, Füßevertreten und Erzählen – war das Brandenburger Tor, eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt.

Danach durchliefen wir den Sicherheitscheck des Bundestags und erlebten im Anschluss eine Stunde Plenarsitzung auf der Besuchertribüne. Das gesamte Reichstagsgebäude hat eine beeindruckende Architektur, die Altes und Neues verbindet, und die 1999 ergänzte berühmte Kuppelkonstruktion gibt dem Plenarsaal viel Licht. Die Abgeordneten sprachen über die Rohstoffpolitik und danach über Elektronische Aufenthaltsüberwachung, die mit Hilfe einer Fußfessel Frauen besser vor Gewalt schützen soll.  Wir konnten den Ausführungen der Redner/innen der im Bundestag vertretenen Parteien (CDU, AfD, SPD, die GRÜNEN, CSU, Die Linke) folgen und den Ablauf einer Debatte hautnah erleben.

Anschließend empfing uns David Gregosz. Zuerst stellte er sich und seine Arbeit im Bundestag bzw. in unserem Wahlkreis vor, dann gab es für uns die Möglichkeit, einige unserer vorbereiteten Fragen zu stellen. Natürlich hatten wir vor unserer Exkursion über das Thema ausführlich gesprochen. Unsere Schüler interessierten zum Beispiel aktuelle Fragen zur Migrationspolitik, zu den Konfliktherden in der Welt und zum Umgang mit der AfD.

Daran anschließend besuchten wir die gläserne begehbare Glaskuppel. Sie ermöglicht es den Bürgern, über den Köpfen der Abgeordneten zu spazieren und von oben dem Parlament auf die Finger zu schauen. An diesem wunderschönen, milden und sonnigen Tag hatte man einen guten 360-Grad-Ausblick und konnte auf der Aussichtsplattform verweilen oder die 230 Meter bis zur Spitze der Kuppel laufen.

Inzwischen stellte sich bei einigen Schülern/ Schülerinnen der Hunger und Durst ein, denn die Rucksäcke waren im Bus verblieben. Gut, dass zu unserem Besuch ein abschließender Imbiss gehörte. Im Paul- Löbe- Haus konnten wir zwischen drei Gerichten auswählen: Eintopf, Pasta und Bolognesesauce, Putenschnitzel mit Reis und Möhren. Anschließen gab es ein Stück Zitronenkuchen als Dessert und Getränke wurden auch angeboten. Beim Essen konnte man noch einmal einen angenehmen Ausblick auf das Regierungsviertel und das Spreeufer genießen.

Gut gestärkt und voller neuer Eindrücke machten wir uns auf den Rückweg und damit ins wohlverdiente Wochenende.(kü)

Wenn Schule zur großen Bühne wird – unsere Schulfahrt zu Harry Potter und König der Löwen

Am Donnerstag, dem 12.02.2026, war es endlich so weit: Mit fünf Bussen machte sich unsere Schulgemeinschaft auf den Weg nach Hamburg. Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte – gemeinsam unterwegs zu einem ganz besonderen Erlebnis.

Bereits um die Mittagszeit starteten wir in Richtung Norden. Die Vorfreude war spürbar, die Stimmung in den Bussen fröhlich und erwartungsvoll. Für viele war es die erste große Musicalfahrt – entsprechend groß war die Spannung.

85 Schülerinnen und Schüler entschieden sich für das Theaterstück Harry Potter. Um 19.00 Uhr begann die Vorstellung und entführte das Publikum in die magische Welt von Hogwarts. Im Mittelpunkt steht der inzwischen erwachsene Harry Potter, der als Vater neue Herausforderungen erlebt. Gemeinsam mit seinem Sohn Albus begibt er sich auf eine bewegende Reise durch Vergangenheit und Gegenwart. Themen wie Freundschaft, Verantwortung und Zusammenhalt werden eindrucksvoll erzählt. Spektakuläre Bühnenbilder, überraschende Effekte und beeindruckende Szenenwechsel ließen die Zuschauer staunen und sorgten für Momente, in denen der gesamte Saal den Atem anhielt.

160 Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte entschieden sich für das Musical König der Löwen. Die Gruppe erreichte die Hamburger Landungsbrücken etwas später und setzte mit dem Schiff zum Theater über – ein Erlebnis, das bereits für große Begeisterung sorgte. Die Aufführung selbst beeindruckte durch ihre Farbenvielfalt, die kunstvoll gestalteten Masken und Kostüme sowie die außergewöhnliche Kreativität der Inszenierung. Die Geschichte von Simba, seinem Weg vom jungen Löwen zum verantwortungsvollen König, berührte das Publikum ebenso wie die mitreißende Musik und die kraftvollen Stimmen der Darstellerinnen und Darsteller.

Was diese Fahrt jedoch besonders machte, war nicht allein die Qualität der Aufführungen, sondern das gemeinsame Erleben. Mit fünf Bussen unterwegs zu sein, erfordert Organisation, Verlässlichkeit und gegenseitige Rücksichtnahme. Alles verlief reibungslos. Unsere Schülerinnen und Schüler zeigten Verantwortungsbewusstsein und trugen maßgeblich dazu bei, dass dieser Tag für alle zu einem besonderen Erlebnis wurde.

Mit vielen neuen Eindrücken, Gesprächen über Lieblingsszenen und sichtbarer Begeisterung traten wir spät am Abend die Rückreise an. Erst in der Nacht kehrten wir wieder nach Hause zurück – müde, aber glücklich.

Diese Schulfahrt hat einmal mehr gezeigt, was unsere Schule ausmacht: Gemeinschaft, Vertrauen und die Freude daran, besondere Momente miteinander zu teilen. Wir sind dankbar, dass wir dieses Erlebnis gemeinsam genießen durften und werden uns noch lange daran erinnern.(urb)

MFM-Projekt in Klasse 6

Im Rahmen des MFM-Projekts („My Fertility Matters“) nahmen die Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen an einem besonderen Workshop zur Sexualerziehung teil.
Ziel des Projekts ist es, Kindern und Jugendlichen altersgerecht Wissen über ihren Körper, die Pubertät und die Entstehung neuen Lebens zu vermitteln.

An diesem Projekttag lernten die Kinder in getrennten Gruppen für Jungen und Mädchen die körperlichen Veränderungen während der Pubertät kennen. Mit anschaulichen Materialien, Modellen und einer wertschätzenden Sprache wurden Themen wie Körperentwicklung, Fruchtbarkeit, Hygiene und der respektvolle Umgang mit sich selbst und anderen besprochen.

Die Schülerinnen und Schüler zeigten großes Interesse und stellten viele Fragen. Das Projekt förderte nicht nur Wissen, sondern auch ein gestärktes Selbstbewusstsein im Umgang mit dem eigenen Körper.

Das MFM-Projekt ist jedes Jahr erneut eine wertvolle Erfahrung und leistet einen wichtigen Beitrag zur Gesundheits- und Werteerziehung an unserer Schule.(rie)